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19. Juni 2020

Folgen der Pandemie bestätigen die Wohnbaustrategie der Kreisbaugruppe

Luftbild Areal Bonhoeffer Straße (ehem. Klinikareal) Backnang Foto: Thomas Kiehl

Bilanz 2019 vorgestellt: Überschuss wird in die Schaffung von Bezahlbarem Wohnraum und Klimaschutz investiert

Das Geschäftsjahr 2019 war von der Corona-Pandemie und ihren Folgen noch unberührt und die Kreisbaugruppe konnte bei ihrer jährlichen Pressekonferenz ein weiteres Wachstum verkünden. Da zu erwarten ist, dass bezahlbarer Wohnraum durch die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie noch stärker an Bedeutung gewinnen wird, erweisen sich die Investitionen der Kreisbaugruppe in diesem Gebiet als die richtige Strategie. Auch bei der Digitalisierung an Schulen, die schon vor Corona in Angriff genommen wurde, hat der Landkreis Weitblick gezeigt. Dennoch soll das Investitionsprogramm für bezahlbaren Wohnraum, das 500 zusätzliche Wohnungen schafft, zunächst abgeschlossen werden.

„Das Thema Wohnungsbau wird uns in der Krise nicht loslassen“, sagte Landrat Dr. Richard Sigel, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kreisbaugruppe, mit Hinblick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Viele Menschen sind wegen Kurzarbeit oder der Schließung ihres Betriebs auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum. Hier macht sich das Engagement des Landkreises für den Wohnungsbau bezahlt: das selbst gesteckte Ziel der Kreisbaugruppe, bis 2028 im Rems-Murr-Kreis 500 bezahlbare Wohnungen zu schaffen, wird womöglich schon 2022 erreicht.

An den Großprojekten – wie den beiden ehemaligen Klinikarealen in Backnang und Waiblingen sowie bei der Hangweide – zeigt sich zudem ein neuer Aufgabenbereich: Unter dem Schlagwort Quartiersmanagement sollen diese Areale als attraktiver Lebensraum gestaltet werden. Als Experte hierfür unterstützt Gerhard Rall von der Liga der freien Wohlfahrtspflege den Aufsichtsrat mit seinen Erfahrungen. Zudem haben sich rund um die Rems-Murr-Kliniken zwei neue Aufgabenbereiche etabliert: Für das Klinikpersonal muss Wohnraum geschaffen werden, um in Zeiten des Fachkräftemangels Mitarbeiter an sich zu binden, zudem sind zusätzliche Parkmöglichkeiten an der Klinik in Winnenden nötig.

Die Nachhaltigkeit ihrer Bautätigkeit hat die Kreisbaugruppe weiterhin im Blick. Bestes Beispiel dafür ist das IBA-Projekt Hangweide in Kernen, bei dem die Ziele und Strategien des Landkreises zum Tragen kommen.

Weitere Informationen finden Sie im Geschäftsbericht.